Transformation eines Dobson
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- Geschrieben von: Andreas Dehning
Lange Jahre hat mich der Dobson von GSO begleitet, es war noch eines der ersten Modelle und vieles davon musste mit viel Zeitaufwand verbessert und geändert werden. Vom Austausch der dreiarmigen Fangspiegelspinne bis hin zur Tubusentlüftung, mittlerweile gibt es (fast) alle Änderungen schon von der Stange. Vieles davon kann man hier noch nachlesen.
Also was tun mit den „Alten“, verkaufen, nein kommt nicht in Frage, neue Rockerbox basteln, keine Zeit dazu.
Ich entschloss mich zu Totaltransformation, ich beauftrage Dieter Martini damit mir einen Gitterrohrdobson zu bauen. Diese Konstruktion sollte den Hauptspiegel, Fangspiegel und den OAZ weiterverwenden.
Nach kurzer Zeit wurde die Konstruktion geliefert, roh und nicht gestrichen, aber das wusste ich.
Nur mal nebenbei, ich habe jetzt wo es wärmer geworden ist die Konstruktion gestrichen. Leider ging es nicht früher draussen waren immer weit unter 10 Grad und erst ab dieser Temperatur kann die Farbe verarbeitet werden. Ich glaube ich kann mir das jetzt vorstellen, warum Herr Martini dieses Finish nicht mehr anbietet. Ich bin kein begnadeter Anstreicher, aber ich denke ich habe das ganz gut hinbekommen. Bilder dazu werden noch kommen.
Als einzige kleinere Änderung die ich noch nachträglich, neben den Streichen, noch vornehmen musste waren kleine Korkplättchen an den seitlichen Halterungen der Hauptspiegelzelle anzukleben.
Wenn ich das richtig verstanden habe, sollten diese Klemmen durch den Ring, der aufgesteckt wird, soweit zusammen gezogen werden das diese den Hauptspiegel dann fixieren und halten. Aber irgendwas ist schief gelaufen trotz des Ringes bewegte sich der Hauptspiegel noch frei in der Halterung. Das ist nicht so vorgesehen. Also entweder ist der Hauptspiegel kleine 250mm im Durchmesse oder die Halterungen sind zu weit auseinander. Alles, was ich bisher immer gemessen habe waren 250mm.
Jetzt mit den Korkplättchen ist das Problem behoben, ich will nur hoffen das der Hauptspielgel nicht jetzt schon zu stramm eingefasst wird.
Ich bin noch dabei die Fangspiegelspinne mit Schultafellack anzustreichen. Wenn das erledigt, ist dann werde ich alles zum ersten Mal vollständig zusammenbauen und justieren.
Ob dann wirklich alles passt werde ich beim Second First Light erfahren.
Partielle Sonnenfinsternis am 29.03.2025
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- Geschrieben von: Andreas Dehning
Die Wetterfrösche sagten eigentlich Wolken voraus also mein ursprünglicher Plan zum Frühjahrstreffen nach Neu Göhren zu fahren habe ich wieder verworfen. Eine kleine Chance auf Wolkenlücke sollte sich bei mir zu Haus bieten. Die Aussichten wurden aber immer schlechter und am Freitagabend sagte der Wetterbericht Wolken auch bei mir zu Haus und in Neu Göhren voraus. Innerlich habe ich dann das Kapitel partielle Sonnenfinsternis schon abgeschlossen. Ich wollte gerade zum Einkaufen fahren als ich bemerkte das es immer mehr aufklarte draußen, wenn ich jetzt losfahre, bin ich nicht mehr rechtzeitig zurück, geschweige denn kann das Teleskop schnell genug aufbauen.
Also nur die kurze Einkaufsrunde im Markt vor Ort und zurück.
Generalprobe
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- Geschrieben von: Andreas Dehning
Am 21.09. war es nun so weit, die Erkenntnisse vom letzten Aufbautag in der Praxis auszuprobieren.
Dazu habe ich aber mein 120mm Refraktor verwendet. Ich habe alles so aufgebaut und ausgerichtet, wie am Wochenende zuvor tagsüber ausprobiert.
Nachbetrachtungen zum WHATT
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- Geschrieben von: Andreas Dehning
Basierend auf den Erfahrungen und Ungereimtheiten vom WHATT, habe ich mich ein ganzen Wochenende mit dem Thema beschäftigt. Ich wollte diese Fragen unbedingt systematisch klären.
Das war zum einen das leidige Thema der Stativ Ausrichtung in Richtung Norden und zum anderen der Polsucher.
Als Vorbereitung für die Stativ Ausrichtung habe ich eine Stange senkrecht in den Boden geschlagen. Um genau 13 Uhr (Sommerzeit) den Schattenwurf der Sonne mit einem Aluminiumwinkelprofil festgehalten. So hatte ich jetzt als feste Größe die Ausrichtung zum geografischen Norden.
Daran wollte ich jetzt alle meine Kompasse und vor allem meine Handys testen.
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