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DEKSchraube

Als ich die Hauptspiegelzelle zum ersten mal ausbaute, ergab sich für mich die Gelegenheit die Befestigung der Deklinationsräder genauer zu begutachten. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen das die Mutter lose war. Vermutlich hatte sich die Mutter im Laufe der Zeit von selbst gelöst. Es war nur eine Frage der Zeit bis diese Mutter auf den Hauptspiegel fallen würde. Ich änderte darauf hin die Befestigung der Deklinationsräder. Zunächst verwendete ich längere Schrauben die ich diesmal von Innen nach Außen steckte. Von Außen stecke ich auf die Schrauben große Unterlegscheiben. Die Unterlegscheiben sollen verhindern das die empfindlichen Plastikräder zu stark beansprucht werden. Sollte die Mutter zu fest angezogen werden, besteht die Gefahr das die Plastikteile brechen. Von außen wurde dann die Mutter aufgeschraubt und mit einer weiteren Mutter gekontert. In den neuen Versionen der GSO Dobsons werden die Höhenräder mit zwei Schrauben befestigt, dass ist prinzipiell besser als die alte Methode. Sind beim alten GSO die Schrauben nicht fest genug angezogen geben die Deklinationsräder nach und verdrehen sich am Tubus. Beim Beobachten federt der Tubus dann immer leicht zurück, es muss also immer leicht übersteuert werden. Das Problem kann durch festes anziehen der Schrauben/Muttern gelöst werden. Allerdings besteht dann die Gefahr das die Plastikräder beschädigt werden. Mit den Unterlegscheiben kann eine Beschädigung nicht zu 100% Prozent ausgeschlossen werden (auch hier kann man die Mutter so fest anziehen das jedes Plastik bricht) aber die Möglichkeit wird deutlich verringert.